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Die
Untersuchungen im Land Sachsen und in Randgebieten von Brandenburg
ergaben eine ständig zunehmende Zahl von Diabetikern, nephrologisch
kranken Patienten und Dialysepatienten und damit eine Kostensteigerung
für Krankenkassen und Rentenversicherungsträger.
Anliegen
der Schulungseinrichtung ist es, Diabetiker so zu schulen,
dass sie durch eine neue Lebenseinstellung die Notwendigkeit
einer Dialysebehandlung oder anderer schwerer Komplikationen
hinauszögern oder möglicherweise verhindern.
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Gleichzeitig
soll durch eine intensive physiotherapeutische Behandlung sowie
durch medizinische Trainingsmaßnahmen das allgemeine Wohlbefinden
und die physische Leistungsfähigkeit der Patienten gesteigert
werden.
Mit
psychologischen Maßnahmen werden die Patienten auf ihre Krankheit
eingestellt. Gleichzeitig wird im Rahmen von Gruppenbehandlungen
der Umgang mit der Krankheit, am Beispiel von Leidensgefährten,
anschaulich erklärt.
Ziel ist es, den Patienten das Bewusstsein zu vermitteln, dass das
tägliche Leben auch mit dieser Krankheit gut gemeistert werden
kann.
Die Verfasser des Konzepts gehen davon aus, dass die Behandlung
der angesprochenen Patientengruppen einen fließenden Prozess
zwischen Hausarzt, Spezialist und Vorsorgeeinrichtung darstellt
und mit dem Sammeln von Erfahrungen sowie enger Konsultationen aller
Beteiligten die Inhalte des Konzepts den realen Gegebenheiten ständig
angepasst werden muss.
Die Schaffung eines lückenlosen Informationsflusses zwischen
den Beteiligten wird durch entsprechende PR-Maßnahmen, den
Einsatz eines Außendienstmitarbeiters, neuer Info- Technologien
und -Medien gesichert.
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